Startseite Aktuelles Projekte Patenschaft Galerie Über uns Kontakt Archiv
© Give Me Hope Africa- 2013                                        

Medizinische Versorgung

In den Dörfern treffen wir auf viele Menschen in einem schlechten Gesundheitszustand. Die wenigsten haben Zugang zu 

medizinischer Versorgung. Ob Ohrinfektionen, Typhus, Malaria bis hin zu Tumoren, schweren Verletzungen und HIV- 

Erkrankungen- ein großer Teil der Menschen sieht Monate oder Jahre keinen Arzt.

Die mobile Klinik von “Give Me Hope Africa” soll das ändern. Der Einkauf ist bereits erledigt. Zusammen mit Peter, dem 

Senior medical clinical Officer von Mbale, der uns wöchentlich in die Dörfer begleiten wird, um vor Ort die Menschen zu 

versorgen und zu behandeln, haben wir eine Liste mit nahezu allen in den Dörfern vorkommenden Krankheiten 

zusammen gestellt und die entsprechenden Medikamente besorgt. Ist der HIV-Status nicht geklärt, haben wir nun die 

Möglichkeit vor Ort zu testen, um ggf. direkt mit einer Behandlung beginnen zu können. Kommenden Donnerstag fährt 

die mobile Klinik zu ihrem ersten Einsatz in die Dörfer. 

Natürlich ist es nicht möglich alle Krankheiten vor Ort zu behandeln. Manche der Menschen müssen in speziellen 

Kliniken behandelt werden. Hierfür finanzieren wir die Transportkosten und begleiten die Patienten in die 

entsprechenden Krankenhäuser.

Bei unserem ersten Einsatz warten rund 150 auf medizinische Unterstützung hoffende Menschen vor den 

Behandlungsräumen. Eine Zahl, die kaum zu wuppen ist. Also ran an die Arbeit. Alle packen tatkräftig mit an: 

Registrieren, Patientenbücher anlegen, ins Behandlungszimmer rufen und Medikamente ausgeben. Für viele Menschen 

sind wir der einzige Zugang zur Medizin. Ein großer Teil kann sich die Fahrt in die nächste Klinik nicht leisten, erst recht 

nicht die Behandlung und die Medikamente. So wird unser Angebot dankbar angenommen. Nach einigen Wochen 

reduziert sich die Anzahl der wartenden Menschen schon etwas und uns wird von vielen positiven Ergebnissen berichtet.

Leider kann nicht allen Menschen vor Ort geholfen werden. Viele brauchen spezielle Behandlungen oder müssen operiert 

werden. Diese Liste wird bei jedem unserer Besuche länger. Aber leider reichen unsere Gelder nicht aus, um all diesen 

Menschen eine Behandlung zu ermöglichen. Nur in wenigen Fällen war dies möglich. Zur Zeit pausiert die mobile Klinik. 

Die Kosten der Medikamente, den Transport können wir momentan nicht abdecken. Also liebe Spenderinnen und 

Spender: Spendet fleißig weiter! Damit unsere mobile Klinik bald wieder in die Dörfer rollen kann. 

Projekte

Unterstützung Kinderheim Medizinische Versorgung Soziale Arbeit

Schwangere Frauen

Trotz der Regenzeit haben wir uns wieder in die Dörfer gewagt. Wir hätten es beinahe nicht geschafft, denn unser Auto 

ist im Schlamm stecken geblieben. Zum Glück gibt es in Uganda aber immer hilfsbereite Menschen, die einem für einen 

kleinen Obulus ihre Hilfe zur Verfügung stellen. Bretter und Schaufeln wurden herbeigeschafft und nach einigen 

abenteuerlichen Versuchen ging die Fahrt weiter. Zum Glück, denn Give Me Hope Africa startet ein neues Projekt. Wir 

wollen schwangere, HIV-positive Mütter unterstützen und medizinisch versorgen, so dass sie ihre Kinder gesund zur Welt

bringen können. Nun ist es allerdings gerade in den Dörfern so, dass nicht alle Menschen ihren Status wissen wollen. Aus 

Angst vor einem negativen Ergebnis ziehen viele die Unwissenheit vor. Um dem entgegen zu wirken, haben wir eine 

Beraterin gleich mit im Auto. Sie ist darauf spezialisiert, Menschen zum Thema HIV zu beraten. Und das erfolgreich: 

Jede der sieben werdenden Mütter ist nach dem Gespräch bereit, sich testen zu lassen. Das Ergebnis ist großartig:. 

Keine der sieben ist mit dem Virus infiziert. In regelmäßigen Abständen werden wir nun in die Dörfer fahren und 

schwangere Frauen  beraten, testen und gegebenenfalls unterstützen. Am Ende des Tages erhielt schließlich jeder der 

Frauen Babykleidung, Seife sowie Nadeln zur Entfernung von Fußwürmer – und das ein jedes Mitglied der Familie, damit 

bei der Entfernung von Fußwürmern keine Übertragung von einem zum anderen stattfinden kann.

Während des Tages konnten zudem einige nichtschwangere Menschen durch die mobile Klinik behandelt werden. Bei vier

Personen war das ambulant jedoch nicht möglich; sie wurden am folgenden Tag von uns ins Krankenhaus gebracht, wo 

sie eine entsprechende Behandlung erhalten konnten, wie zum Beispiel einen Gips für einen gebrochenen Arm.

Medizinische Versorgung