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20.01.2014 - Schwimmen

Und nochmal Juchu! Es sind Ferien. Das muss gefeiert werden. Und zwar mit etwas besonderem. Also geht's mit der  ganzen Truppe ab zum Schwimmen. Wieviel Spaß wir hatten? Seht  selbst:

Januar 2015 – Beatrice

GMHA nimmt mit Beatrice siebenjähriges Mädchen aus dem Dorf Mutufu auf. Es blickt in ihren jungen Jahren auf eine 

besonders grausame Vergangenheit zurück. Sie wurde HIV-positiv geboren und ihre Mutter starb wenige Monate nach der

Geburt. Ihr Vater, voller Scham ein krankes Baby zu haben, dass auch zukünftig keine Hilfe darstellen wird, betrachtet 

Beatrice als wertlosen Kostenfaktor. Er schmeißt sein acht Monate altes Kind ins Plumsklo und überlässt es seinem 

Schicksal. Glücklicherweise schreibt das Schicksal eine andere Geschichte: Beatrice wird gefunden und gerettet. Leider 

nicht von ihrem Vater, zu ihm wird sie aber zurückgebracht. Nur allzu oft werden solche Verbrechen in den Dörfern 

nicht verfolgt, denn vielmehr ignoriert. Die Menschen sind zu sehr mit der eigenen Armut und dem eigenen Leid 

beschäftigt. Wenige Wochen später landet das Baby wieder im Plumpsklo, diesmal in einem Sack versteckt. Und doch 

wird sie wieder gerettet. Diesmal erbarmt sich die Schwester der verstorbenen Mutter und nimmt die kleine Beatrice 

bei sich auf. Der Vater könnte nun zufrieden sein, aber weit gefehlt. Es könnte ja nach finanzieller Unterstützung 

gefragt werden. In den folgenden Jahren wird Beatrice immer wieder attackiert. Die eigene Oma übergießt Beatrices 

sie mit kochendem Wasser, so dass sich die Tante nicht mehr traut das Kind allein zu lassen. Sie stoßen immer wieder 

auf Verachtung. Als Beatrices Tante sich eine Wanne bei der Oma ausleiht und diese feststellt, dass das Kind darin 

gebadet wurde, schmeißt sie der Tante die Wanne vor die Füße. Sie verlangt Geld, will die Wanne nie wieder benutzen. 

Es ekelt sie an. Beatrice ist sieben Jahre alt, als die Tante selbst an HIV erkrankt und zusehends schwächer wird. Sie 

traut sich nicht, das Mädchen in die Schule zu schicken, aus Angst es könnte erneut attackiert werden. Die Tante hat ihr

Bestes gegeben, hat nun aber keine Kraft mehr. Zusätzlich muss sich um ihre eigenen Kinder kümmern. Beatrice findet 

ein neues zu Hause bei GMHA. Hier muss sie keine Verachtung und Attacken fürchten und kann frei zur Schule gehen. 

Ihre liebende und sorgende Tante wird sie in Abständen besuchen kommen.

Januar 2015 – Edith

Neben dem Kinderheim unterstützt GMHA hilfsbedürftige Menschen und 

Kinder in ihrem Zuhause – Menschen, dessen Hilfebedarf zwar sehr hoch 

ist, die aber weiterhin in ihrem Zuhause leben können. Edith aus dem 

Dorf Mooni in der Nähe Mbales ist eine davon. Mit Anfang 20 hat sie 

geheiratet und ist zu ihrem Mann in ein entfernteres Dorf gezogen. Lebte

sie vorher schon in Armut, stellte sich nun die absolute Armut ein. Ihr 

Mann verdiente sein Geld mit selbstgebrauten Bier, war aber selbst sein 

größter Konsument. Morgens ging er aus dem Haus und kam abends 

betrunken zurück- nur selten mit etwas Geld in der Tasche. Der Grund 

und Boden eignete sich kaum von Eigenanbau, so dass Edith sich und ihre 

inzwischen drei Kinder nicht mit selbstangebauten Kochbananen, Kohl 

oder dergleichen versorgen konnte. Die Familie ging oft hungrig zu 

schlafen. Um etwas im Bauch zu haben, begann Edith selbst Bier zu 

trinken. Oft ihre einzige „Mahlzeit“ am Tag. Sie wurde zusehends 

unfähiger, sich um die Kinder zu kümmern. Glücklicherweise wurde 

Familienangehörige aufmerksam und brachten die Kinder bei Verwandten 

unter. Ediths Situation wurde dennoch nicht besser. Sie stellte fest, dass 

sie sich mit HIV infiziert hat. Der permanente Hunger gepaart mit 

Alkoholkonsum machten sie schwach. Letztlich zu schwach, um 

aufzustehen. Vor drei Jahren holte ihre Mutter sie nach Hause zurück. 

Doch Besserung trat dennoch nicht ein. Halb verhungert, schaffte es 

Ediths Mutter schaffte es nicht, sie wieder ans Essen heranzuführen. Oft 

verweigerte Ediths das Essen oder aß nur sehr wenig. Die der Armut der 

Mutter geschuldete einseitige Ernährung war auch kein Motivator. Seit 

ihrer Rückkehr hat Edith das Bett nicht mehr verlassen. Nur für die 

Toilette, doch zu dieser wurde sie getragen. HIV-Medikamente lehnte sie ab, denn diese lösen Übelkeit aus. Obleich 

derartige Nebenwirkungen zwar meist nach den ersten Wochen nachlassen, nahm Edith die Medikamente so 

unregelmäßig, dass sie über die Gewöhnungsphase nicht hinaus kam. Als die Mitarbeiterinnen von GMHA Edith das erste 

Mal zu Hause besuchten, war sie zu schwach, um etwas in der Hand zu halten. Seitdem sind vier Monate vergangen. 

Edith wird von GMHA  monatlich mit abwechslungsreicher Nahrung versorgt, was ihren Appetit erheblich gesteigert hat. 

Zweimal wöchentlich werden die fast vollständig abgebauten Muskeln in der Physiotherapie trainiert. Ediths entwickelt 

Hoffnung, auf eine positive Wendung ihres Lebens und nimmt wieder ihre Medikamente. Sie wird von Mal zu Mal 

kräftiger. Inzwischen trainiert sie sogar von zu Hause aus. Bei unserem letzten Besuch erzählte sie stolz, dass sie 

regelmäßig aus dem Haus geht und es kürzlich sogar bis zu dem cd. 20 Meter entfernten Feld zu gehen.  

Januar 2015 – Jonah & Mary

Jonah ist gerade einmal 24 Jahre alt, dessen zwei Söhne bei uns leben. Zusammen mit seiner Frau ging er vor ein paar 

Jahren in die Hauptstadt Kampala, um Arbeit zu finden. Die fand er auch bei einem Tischler und konnte so seine Familie 

ernähren. Dann erreichten die ersten Nachrichten Bukunde, sein Heimatdorf. Er sei 

verrückt geworden, hieß es. Starre tagsüber nur noch vor sich hin, ginge nachts auf 

Wanderschaft und käme ausschließlich mit Jackfrüchten zurück. Das Sammeln dieser 

Früchte stieße zunehmend auf Unmut, da es sich um Früchte aus den Nachbarsgärten 

handle. Seine Frau hätte ihn inzwischen verlassen. Schließlich fähr ein Verwandter 

nach Kampala und findet die Geschichten bestätigt. Jonah wird zurück in sein 

Heimatdorf gebracht. Dort vegetiert er in einem kleinen Raum vor sich hin und 

weiterhin seinen sonderbaren nächtlichen Aktivitäten nach, um die gesammelten 

Jackfrüchte in seiner Kammer zu horten. Seine Körperpflege vernachlässigt er: Die 

Füße sind von Würmern zerfressen, angeblich lässt er niemanden an sich ran. So 

vergehen Monate und Jahre. Inzwischen ist Jonah komplett verdreckt. Seine Haare 

sind voller Sand, seine Fingernägel sind so lang, dass sie an Krallen erinnern, die 

Hautfarbe ist mangels Licht und ausreichender Ernährung ungesund. Ähnlich wie bei 

seiner Mutter Mary, verändern sich die Geschichten bei jedem unserer Besuche. Hieß 

es zunächst, man hätte medizinisch alles 

versucht, wissen wir nun, dass Jonah bei 

seinem einzigen noch am selben Tag 

weggelaufen ist. Meist ist er sehr ruhig, 

sieht regelrecht friedlich aus. In Abständen 

aber packt ihn die Tobsuch, so dass die 

Familienangehörigen ihn über Tage in seiner Kammer fesseln. Einmal hat er 

seine Vater geschlagen. Seitdem wurden keine Versuche mehr unternommen, 

ihn zu waschen. Sein Vater ist verbittert und verzweifelt. Auf die Frage, 

warum es so weit kommen konnte, erklärt er lapidar, er hätte auch ein Leben. 

Die Verbitterung mag berechtigt sein, trotzallem lebt Jonah unter absolut 

menschenunwürdigen Bedingungen. Der Vater trägt den Sohn aus seinem 

Zimmer und setzt ihn uns vor die Füße. Mit seiner Frau möchte er zugleich 

auch seinen Sohn loswerden. Wie wir die Sache künftig handhaben, wissen wir 

noch nicht. Zurücklassen aber können wir Jonah nicht. Er hat Schmerzen und ist krank. Laut seinem Vater liegt es an 

den nächtlichen Wanderungen. Jonah hat offensichtlich Fieber: Er schwitzt und krümmt sich. Wir nehmen ihn 

schließlich mit. Abends wird er gewaschen und lange wird mit ihm zusammen gebetet. Das war gestern. Heute befindet 

er sich im Krankenhaus, wo man sich um ihn kümmert. Sobald seine psychische Verfassung geklärt ist, werden wir 

entscheiden, wie wir ihm weiterhin helfen können. Denn eines ist offensichtlich: Jonah  braucht ebenso wie seine 

Mutter Mary Hilfe und kann nicht wieder zu seiner Familie zurück. 

Herbst 2014 – Caroline

Stellen Sie sich vor: Ein Baby kommt zur Welt. Es ist ein niedliches Baby wie fast alle Babies dieser Erde. Doch gerade 

einmal drei Monate alt, verändert sich die Haut des Babies. Es wachsen Furunkel, vor allem an den Händen und Füßen. 

So stark, dass sich die Menschen ekeln. Kaum jemand möchte das Baby berühren. Warum geht man nicht einfach zum 

Arzt und bittet um Hilfe? In den meisten Fällen würde das passieren. Natürlich, denn wer möchte schon, dass seinem 

eigenen Baby nicht geholfen wird? Es scheint Schmerzen zu haben, und die Haut juckt. Aber nun stellen Sie sich vor, Sie 

leben in einem Dorf in Uganda und das Gesundheitssystem ist nicht gerade ausgebaut. Trotzdem kommt das Baby in das 

nächste Krankenhaus, aber die Ärzte sind ratlos. Was tun? Es passiert das, was in Uganda in den meisten Fällen passiert: 

Nichts. Es ist wie es ist. Da kann man wohl nichts machen.

Sechzehn Jahre später kommt das damalige Baby zu Give Me Hope Africa. Die 

Erkrankung hat sich inzwischen verschlimmert. Die Furunkel an den Händen und 

Füßen sind stark gewachsen. Der Rest der Haut schmerzt bei Berührungen und ist 

sehr trocken. Doch auch jetzt wissen die Ärzte nicht weiter. Ein paar lindernde 

Cremes werden verschrieben - in der Hoffnung, es werde etwas helfen. Doch es 

lindert kaum. Besonders betroffen sind die Füße, denn durch die offenen Schuhe, 

mit denen Caroline unterwegs ist, setzt sich täglich der Dreck ab. Die Füße 

entzünden sich noch zusätzlich, und Caroline hat Schmerzen beim Laufen. 

Geschlossene Schuhe aber kann sie nicht tragen, denn diese drücken zu stark. Schon

das Hineinschlüpfen gestaltet sich als unüberwindbares Hindernis.  

Dem Mädchen muss unbedingt geholfen werden. 

Alleine die Blicke, denen sie jeden Tag 

ausgesetzt ist, sind schlimm. Kaum jemand 

möchte sie berühren, niemand schüttelt ihr die 

Hand, aber fast jeder starrt sie an. Und das Tag 

ein Tag aus - seit 16 Jahren! Sunrise Of Hope e.V.

wird konsultiert mit der Bitte, dermatologische 

Informationen zu erlangen. Ein Hautarzt meint die Krankheit zu erkennen und gibt 

Hinweise zu einer möglichen Linderung - heilbar ist sie leider jedoch nicht. Die 

nächsten Wochen werden zeigen, ob die Behandlung anschlägt.

Wir freuen uns ungemein über die vielen Menschen, die aus der Ferne und ohne 

Caroline persönlich zu kennen, ihr Wissen und ihre Hilfe zur Verfügung stellen. Das 

Beste: Caroline wird in Kürze ein Carepaket bekommen. Es beinhaltet Verbände, 

Handschuhe und geschlossene Schuhe aus geeignetem Material, so dass ihre Füße 

und Hände in erster Linie vor Schmutz, darüber hinaus aber auch vor ungenierten 

starrenden Blicken anderer geschützt werden können.

Einen herzlichen Dank an dieser Stelle der Firma Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG aus Neuwied für die großzügige 

Spende an Verbandsmaterial und vieles mehr.

06.05.2014 – Brian und Annette sowie ein Dankeschön an die Patentante Anna

Inzwischen hat sich unsere Arbeit in Mbale und Umgebung herumgesprochen. Regelmäßig suchen Menschen unser Büro 

auf, die um Hilfe bitten. So kamen auch Annette und Brian zu uns. Annettes Schwester verstarb vor einigen Monaten an 

Aids und hat den kleinen eineinhalbjährigen Brian zurückgelassen. Kurz vor ihrem Tod hat sie sich von Annette das 

Versprechen geben lassen, sich um Brian zu kümmern. Annette möchte dies unbedingt und das sieht man ihr an. Aber 

wie? Angefangen mit der Kleidung... Ohne eigenes Einkommen kann sie es sich nicht leisten, dem kleinen Brian etwas 

zum Anziehen zu kaufen. Als sie die Give-Me-Hope-Familie aufsuchen, trägt Brian eines der zwei Kleider von Annettes 

gleichaltriger Tochter. Ernährung und medizinische Versorgung stellen ebenfalls ein großes Problem dar. Annette ist der 

Verzweiflung nahe. Oft geht die Familie hungrig schlafen. „Sollen wir Brian bei uns aufnehmen?“ – Nein, das möchte sie 

nicht. Sie möchte für ihn da sein, so wie sie es ihrer Schwester versprochen hat.

Eine unserer Mitarbeiterinnen sucht mit Annette das Zuhause auf, in dem Annette

mit Brian und ihrer Tochter lebt. „Unzumutbar“ war das Resultat. Keine Toiletten 

auf dem Gelände, keine Hygiene, nicht einmal ein befestigter Boden. In der 

Regenzeit haust die Familie im Schlamm. Matratzen, die etwas Schutz bieten 

könnten, hat die Familie ebenfalls nicht. Der Zufall hilft. Ein Besuch aus 

Deutschland bietet eine Patenschaft an. Etwas Startkapital, um ein vernünftiges 

Zimmer zu finden und einen kleinen Shop zu eröffnen sowie eine monatliche 

finanzielle Unterstützung für Brian. Keine Woche später hat Annette mit Hilfe der 

Give-Me-Hope-Familie eine neue Bleibe gefunden. Davor wurde ein kleiner Stand 

errichtet, an dem Annette Gemüse verkaufen kann. Es wurden Matratzen besorgt 

und Brian wurde mit Kleidung ausgestattet. Wir drücken die Daumen, dass dieser 

Start in ein neues Leben gelingt, bleiben natürlich am Ball und senden ein großes 

Dankeschön an unsere Patentante Anna nach Deutschland.

Schule und Kindergarten

Alle unserer inzwischen 19 Kinder besuchen die Schule oder den Kindergarten. Das ist in Uganda keine 

Selbstverständlichkeit. Viele der Kinder haben in ihrer Vergangenheit die Schule – wenn überhaupt – nur unregelmäßig 

besucht. Der Grund liegt auf der Hand: Kein Geld für die Schulgebühren. Dadurch bekommt Bildung natürlich einen noch 

viel höheren Stellenwert. Voller Stolz marschieren unsere Kinder jeden Morgen mit ihren Uniformen und Schultaschen in 

die Schule bzw. in den Kindergarten. Jetzt sind allerdings Ferien und damit der Kopf trotzdem noch aktiv bleibt, lernen 

wir zu Hause jeden Tag ein bißchen zusammen.

Natürlich haben wir auch viel Spaß in unserer freien Zeit mit: 

Fussball spielen schwimmmen spielen Filmenachmittag Tanzen
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